Munich Public Condenser

Der Entwurfsprozess begann mit der Idee zweier geknickter Volumina, die doppelgeschossige Räume formen und so eine spannende räumliche Dynamik erzeugen. Die gestapelten Platten der Geschossdecken werden bewusst betont, während die doppelten Raumhöhen gezielt dort eingesetzt werden, wo besondere Anforderungen an die Deckenhöhe bestehen. Der rechteckige Baukörper ist leicht von der östlichen Grundstücksgrenze zurückversetzt. Diese Setzung schafft eine aufgelockerte städtebauliche Figur und öffnet den rückwärtigen Bereich für großzügige Grünflächen. Das Gebäude ruht auf einem kleinen Sockel, der den Zugang bewusst inszeniert und das Konzept der schwebenden Geschossplatten unterstreicht. Die Eingänge befinden sich an den Stirnseiten und ermöglichen so eine effiziente Erschließung.Der Baukörper gliedert sich klar in öffentliche und privatere Bereiche. Die öffentlichen Zonen befinden sich sowohl über als auch unter dem Gebäude und umfassen Terrassen, Sport- und Theaterflächen, Cafés sowie Veranstaltungsräume. Diese Anordnung fördert die Besucherzirkulation und schafft Einblicke in das vielfältige Geschehen im Inneren. Die privateren Bereiche beinhalten die Regelgeschosse mit Klassenräumen sowie Rückzugsräume für konzentriertes Arbeiten und Erholung.Ein zentrales Anliegen war die Flexibilität in der Nutzung und Konstruktion. Es wurden keine tragenden Wände außerhalb der Kerne verwendet, um variable Raumkonfigurationen zu ermöglichen.

Mia Grotenhuis, Jacob Lechner, Kalle List und Valentin Moser

Bachelor

3. Semester

Wintersemester 2023/24

Prof. Jeannette Kuo – Architecture and Construction

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