Wie wollen wir wohnen?

Auch vor dem privatesten Rückzugsort jedes Menschen macht das Update nicht halt. Das Zuhause, in dem wir uns tagtäglich aufhalten und welches eine wichtige Konstante in unserem Leben bildet, muss sich an stetig verändernde Lebenssituationen und gesellschaftliche Verhältnisse anpassen. Begriffe wie Nachverdichtung, Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit werden immer wieder in diesem Kontext aufgeworfen. Doch wie verändert sich das Wohnen? Welche neuen Anforderungen stellen wir an unsere zukünftigen Wohnsituationen? Wie definieren wir das Wohnen für uns selbst, als Gesellschaft? Wie WOLLEN wir wohnen?

Dicht. Kollektiv. Kollaborativ. Suffizient. In diesem Themenraum zeigen wir Einblicke in Arbeiten, die sich mit der Entwicklung von zukunftsfähigen Wohnformen auseinandersetzen. Eine Architektur für den Menschen in Kombination mit dem verantwortungsvollen Umgang mit Raum. Die Stadt als dauerhafter Lebensmittelpunkt und Wohnort wird für viele Familien, Paare und Alleinstehende immer attraktiver. Wohnraumknappheit ist erwartungsgemäß eine der größten zu lösenden Aufgaben der ArchitektInnen der heutigen Zeit. Unser Lebensraum muss fortwährend angepasst und zeitgemäß strukturiert werden.

Flexible Strukturen und anpassbare Räumlichkeiten werden oft als Lösungsansätze eingebracht. Durch neue Wohnformen wird die Art des Zusammenlebens innovativ weiterentwickelt; der Fokus liegt dabei verstärkt auf sozialen Interaktionen. Zukunftsfähiges Wohnen wird den sozialen Austausch und das Gemeinwohl fördern.

Durch Feldforschung und Experimentalräume wird neues Wohnen im gewachsenen Ort analysiert. Ein Busbahnhof wird mit einer Wohnbebauung überplant, Musterwohnungen werden erstellt und sogar Ruinen wieder zum leben erweckt. – Anna vom #AJA20Team

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