Performative Landschaft

Melanie Sommerfeld
Judith Abele
Professur
Entwerfen und Gestalten
Projektarbeit

Dieses Flügelflimmern – ist es nur eine Schar
von Lichtteilchen in einem Gesicht der Einbildung?
– Inger Christensen

Die Küste der Tannisbugt ist geprägt von Naturkräften wie Wind, Wasser und der Bewegung des Sandes, die das Land allmählich einer Veränderung unterziehen. Es ist ein Ort der Extreme, einerseits durch das aufbrausende Meer und andererseits der Ruhe des Waldes. Gerade zwischen diesen beiden Extremen befindet sich die Windschule als kontinuierlich räumliche Struktur, die den Raum horizontal auf einer Ebene zwischen zwei Platten einfasst. Die Architektur ist charakterisiert von einer Vielfalt von räumlichen Eindrücken und Qualitäten, die in der Bewegung durch das Gebäude wahrgenommen werden können. Durch bewegliche, architektonische Elemente, wie rotierende Wände und Türen, sowie Vorhänge ist der Raum einem stetigen Wandel unterlegen. Das Bewegen dieser Bauteile bildet kontinuierlich neue räumliche Situationen und visuelle Beziehungen. Die Organisation des Gebäudes besteht aus warmen und kalten Zonen, die teilweise von Vorhängen umschlossen sind und die unterschiedlichen Funktionen der Windschule aufnehmen. Durch die Materialität aus Aluminium, Spiegel und Glas bringen die rotierenden Elemente in einem performativen Prozess unterschiedliche Wahrnehmungen hervor. Hierbei wird der Besucher gestaltbildend und steht im direkten Bezug zu Raum, Zeit und der eigenen körperlichen Erfahrung

Verortung
Verortung
Lageplan
Lageplan
Grundriss
Grundriss
Schnitt und Ansicht
Schnitt und Ansicht
Werkstatt
Werkstatt