HIC, History of Industrialization in Construction

Professur
Baukonstruktion und Baustoffkunde
Seminararbeit

Inhalt der Lehrveranstaltung ist die systematische Darstellung historischer Prototypen fertigungsgerechter Planung und Ausführung in den jeweiligen geschichtlichen Epochen von der Antike über die 70er Jahre bis in die Gegenwart. Neue konstruktive Möglichkeiten erlauben bis dahin nicht umsetzbare Formen und eine weiter fortschreitende Industrialisierung des Bauens.

Ziel ist es, ein modulares System zu entwickeln welches an einem mehrstöckigen Gebäude im Maßstab 1:20 angewandt werden soll. Dabei liegt der Fokus auf der Verbindung der einzelnen Elemente (nur Steckverbindungen) und dem statischen Verhalten des Materials. Der Entwurf, also die Fassade, die Raumorganisation, die Statik, die Anzahl der Stockwerke usw. sind frei zu entwickeln, sollen aber mit dem modularen System im Zusammenhang stehen. Die Höhe der Innenräume sollte nicht weniger als 2,5m betragen und über Raumgrößen von mindestens 30m² verfügen. Die maximale Spannweite der Decken sollte 80 cm nicht überschreiten. Statische Elemente wie Primär-, Sekundär- oder Tertiärträger sollten dimensioniert werden mit einem Faktor L/ 20. Stützen, Verstrebungen und andere statische Elemente sollten entsprechend geplant werden. Die Grafiken sollen vom italienisch-schweizerischen Architekten Alberto Sartoris inspiriert sein.

Alberto Sartoris
A.S. diente grafisch als Vorbild für eine klare Lesbarkeit der Module
HIC Student-Project
Andreas Bottler, Isabelle Oswald
HIC Student-Project
Georgy Frolov
HIC Student-Project
Anne Hulshof
HIC Student-Project
Kai Lin, Shiyu Chen