Stimmen aus dem AJA-Team: Theresa Bader

Im Rahmen der Architektur Jahresausstellung der TUM-Architekturfakultät sammeln wir Stimmen zu der Frage, wo in der Architektur und der Architekturlehre ein Update nötig ist.
Auch innerhalb des AJA-Teams wurden Haltungen zu der Frage entwickelt, was Update Architektur für den Einzelnen bedeutet.

Das Thema unserer ersten AJA könnte in diesem Jahr nicht treffender sein. Update Architektur! Innerhalb von kürzester Zeit hat sich die Lehre und Forschung vollständig in den digitalen Raum begeben, ein zwingend notwendiges „Update“ in der aktuellen Situation. Abgesehen von dieser wahrscheinlich nur temporären, digitalen Ausführung des Fakultätsbetriebes, wird die AJA das Thema „Update“ noch weiter aufspannen. Um ein „Update“ vorzunehmen, bedarf es aber erst einer kritischen und umfassenden Übersicht über die Tätigkeiten in Lehre und Forschung an unserer Fakultät und der Architektur im Allgemeinen. Die AJA soll einerseits die Möglichkeit bieten die geleistete Arbeit kritisch zu reflektieren und andererseits eine Diskussionsplattform schaffen, die Studierenden und Lehrenden die Möglichkeit gibt Rückschlüsse auf die eigene Arbeit zu ziehen und Ausblicke auf neue Entwicklungen und Verbesserungsmöglichkeiten zu gewinnen. Fragen für Diskussionsrunden könnten beispielsweise sein:

Wie nachhaltig ist die aktuelle Architektur und die Architekturlehre? Oder wie könnten sich daran etwas ändern? Wie sozial ist die aktuelle Architektur und die Architekturlehre? Was ist in dieser Hinsicht möglicherweise in den letzten Jahren auf der Strecke geblieben? Welche Themen haben im Moment gesellschaftliche Relevanz und wie kann Architektur darauf reagieren? Werden diese relevanten Themen derzeit an der Fakultät bearbeitet? Wie kann uns Studierende die heutige Architekturlehre auf die Zukunft vorbereiten? Wo muss ein grundlegendes Umdenken stattfinden, damit wir up-to-date bleiben?

Die AJA soll zur Kritik und zum Diskurs anregen und die Möglichkeit geben über den eigenen Tellerrand zu schauen.