Stimmen aus dem AJA-Team: Lukas Vallentin

Im Rahmen der Architektur Jahresausstellung der TUM-Architekturfakultät sammeln wir Stimmen zu der Frage, wo in der Architektur und der Architekturlehre ein Update nötig ist.
Auch innerhalb des AJA-Teams wurden Haltungen zu der Frage entwickelt, was Update Architektur für den Einzelnen bedeutet.

Architektur braucht dringend ein Update darin sind sich alle einig. Doch worin? Sind es die Materialien die eine Update brauchen? Holz statt Beton – Klimafreundlicher Bauen?, oder sind es die Entwurfsprozesse die nach einem Update verlangen: mehr digitale Mittel nutzen, den Algorithmus das Entwerfen überlassen und somit Zufallsprodukte vermeiden. Auch die Architekturlehre könnte ein Update verkraften: Mehr Mitspracherecht für StudentInnen, eine flachere Hierarchie und neue Lehrformate…

All das sind Themen die ein Update brauchen.

Als Neuauflage der Architekturjahresausstellung der Technischen Universität München ist das Thema die stetige Veränderung in der Architektur – der Fortschritt. Neu Wege werden beschritten und neue Aufgaben verlangen es bearbeitet zu werden. Welche Themen beschäftigen jetzt gerade die Menschen: soziale, Klima, menschliche, gestalterische, innovative, Krisen? Was kommt auf uns zu als junge Architekten und worüber denken wir nach?

Die grundsätzliche Haltung der ArchitektInnen zur Veränderung ist das Übernehmen von Verantwortung.

Architektur ist im Wandel und diesen möchten wir zeigen. In Form einer Ausstellung die mehr Men- schen erreicht als diejenigen die sich ohnehin mit der Architektur beschäftigen. Update Architektur be- deutet der Allgemeinheit einen Zugang zu aktuellen Tätigkeitsfeldern der Architektur zu ermöglichen.

Die Coronakrise verlangt von uns eine andere Form von Ausstellung, wir wollen dies als Chance sehen um unser Architekturdenken in neuem Modus zugänglich zu machen.