Stimmen aus dem AJA-Team: Laura Höpfner

Im Rahmen der Architektur Jahresausstellung der TUM-Architekturfakultät sammeln wir Stimmen zu der Frage, wo in der Architektur und der Architekturlehre ein Update nötig ist.
Auch innerhalb des AJA-Teams wurden Haltungen zu der Frage entwickelt, was Update Architektur für den Einzelnen bedeutet.

Die Covid-19 Pandemie, als globale Krise, zeigt einmal mehr auf, dass sich die Welt neuen Herausforderungen, Ereignissen und Katastrophen in Folge des menschlichen Handelns stellen muss. Ein Umdenken findet auf allen Ebenen des menschlichen Lebens statt und damit auch die Frage: Wie können und wollen wir in Zukunft leben? Wie kann diese Zukunft gestaltet werden? Welche Akteur*innen braucht es dafür?

Dass das Thema „Update Architektur“ jetzt noch aktueller, treffender und auch drängender ist, als vor ein paar Monaten, wird mir immer bewusster. Genügt die Architektur noch unseren Ansprüchen, kann sie die Gesellschaft dabei unterstützen, Krisen und Katastrophen standzuhalten, wenn es darum geht langfristig resilient zu sein?

Jetzt ist die Zeit zu überprüfen, was in unserer gebauten Umwelt in Zukunft Wert hat, wie sich der Beruf der Architekt*innen in Zukunft ändert und ob die universitäre Lehre das gesamte Spektrum abdeckt, um uns auf diese Aufgabe optimal vorzubereiten. Mit der Ausstellung sollte der aktuelle Stand der verschiedenen Bereiche der Architektur(lehre) – der Wohnungsbau, die Digitalisierung im Bauwesen, das nachhaltige Bauen, die Planung unserer Städte und Landschaften, die Mobilität der Zukunft, die Verwendung innovativer Materialien und der soziale Aspekt der Architektur – überprüft und kritisch hinterfragt werden.

Die Ausstellung, als Plattform für Diskurs, Ideen, Diskussion, Austausch und Innovation, soll dabei helfen, neue Gedanken und Ideen zu produzieren, um das bereits laufende Update voranzutreiben.