Die AJA

Die Entstehung der AJA – Eine Jahresausstellung von Studierenden für Studierende 

Seit 2014 präsentiert die Architekturfakultät der TUM die Ergebnisse eines Studienjahres in Jahresausstellungen. Bislang fanden sie mit unterschiedlichen Konzepten, wechselnden Organisationsgremien und an verschieden Orten statt. 2019 haben wir Studierende uns mit dem Wunsch zusammengeschlossen, an unserer Fakultät eine wiederkehrende Jahresschau mit festem Ausstellungskonzept zu etablieren. In Zusammenarbeit mit der Professur für Architekturgeschichte und kuratorische Praxis von Prof. Andres Lepik entwickelten wir über das letzte Jahr ein neues Konzept für eine Jahresausstellung, die jährlich nach dem Ende des Sommersemester in den Räumen der TUM-Architekturfakultät stattfinden würde.

Unser ursprüngliches Ausstellungskonzept mussten wir seit dem Sommer 2020 anpassen, weil eine Präsenz-Ausstellung in den Räumen der TUM aufgrund der aktuellen Corona-Bestimmungen leider nicht möglich ist. Die AJA wird seit 2020 auch zur digitalen Ausstellung.

 

it´s about change! – das Thema der AJA 2021

Update Architektur war das Motto der letzten Architektur-Jahresausstellung.
Neuanfang. Den Wandel der Zeit aus Sicht der Architekturstudierenden beleuchtet. Was bringt das neue Jahrzehnt mit sich? Welchen Herausforderungen müssen wir uns als ArchitektInnen stellen? Wie sehr beeinflussen die verschiedenen früheren Generationen heutige PlanerInnen? Wie gehen wir mit aktuellen gesellschaftlichen und politischen Themen in der Lehre um? Sind wir UpToDate?


Unser Rahmen- und Ausstellungsprogramm befasst sich rundum mit dem Thema “It‘s about Change”. Der Fokus liegt dabei auf Themen wie Wandlungen in unserer Gesellschaft, Nachhaltigkeit, die Zukunft der Stadt etc., welche in gezielten Thementagen mit dazugehörigem Rahmenprogramm ihren Auftritt finden. Ziel ist es anhand von Studierenden Arbeiten mit dem Themenfeld der Architektur in Verbindung zu treten, zu diskutieren, sich auszutauschen und Begegnungsräume zu schaffen, in denen auf aktuelle Spannungsfelder und Wandlungen aufmerksam gemacht werden. Dies wird unterstützt durch unser 10-tägiges Rahmenprogramm, welches aus Vorträgen, Diskussionsrunden, Interviews, Workshops besteht. Dabei findet unsere Aja in Hybrid-Form statt, heißt sowohl Online als auch in Präsenz. Als Plattform unserer Austellung dienen dabei einmal unsere Website (https://aja-tum.de/), als auch Räume und Orte in/ in unmittelbarerer Umgebung der TUM, unter anderem die Immatrikulationshalle, Fensterfronten des Weißen Saals und die Südwiese vor der Alten Pinakothek.

Wir freuen uns auf Euren Beitrag als Besuchende unserer Ausstellung!

Inhalte der Ausstellung

Die vielfältigen Inhalte der Jahresausstellung organisieren wir in sechs Themenräumen, die diverse Fragen und Aspekte von It´s about change! diskutieren. Diese Art der Präsentation ermöglicht es uns, unterschiedliche Arbeiten – Entwurfs- und theoretische Projekte, Forschungsarbeiten, Beiträge aus Seminaren, Publikationen – von verschiedenen Professuren und Institutionen der TUM-Architekturfakultät nach Themen sortiert zu zeigen und so neue inhaltliche Zusammenhänge innerhalb der Fakultät herzustellen.

In den Themenräumen fragen wir uns, wie wir mit den Herausforderungen und Chancen unserer Zeit umgehen: Wie verändern smarte Technologien und alternative Konstruktionsweisen unsere Gebäude und Lebensweisen? Wie bekämpft Nachverdichtung die Wohnungsnot in den Städten, was sind Raumkonzepte für Regionen mit Landflucht? Wie helfen Umnutzungen dabei, wertvollen Bestand zu erhalten und zu nutzen? Welche neuen Wohn- und Arbeitskonzepte brauchen wir in einer sich wandelnden Gesellschaft? Wie können wir nachhaltig bauen? Und wie stehen wir eigentlich zur gebauten Architektur von heute?

Außerdem beschäftigen wir uns mit den verschiedenen Lehr- und Forschungsmethoden sowie der Vermittlung von Architektur an unserer Fakultät: Brauchen wir neue visionäre Illustrationstechniken wie fotorealistische Renderings oder kommen wir mit traditionellen Darstellungen wie Handzeichnungen, Aquarellen und Innenraummodellen aus? Helfen uns für die Beantwortung aktueller Fragen neue Formate wie DesignBuild und interdisziplinäre Projekte? Wie forschen wir in der Architektur? Welche Rolle spielt die digitale Lehre – besonders vor dem aktuellen Hintergrund?