Climate Emergency

“Kein anderer Industriezweig benötigt mehr Materialien und Energie, produziert mehr Abfall und trägt weniger zum Materialrecycling bei als das Bauen.”¹

Der Status quo der Branche ist ernüchternd, die Bereitschaft der AkteurInnen für Veränderungen gering und die politischen Instrumente beschämend.

Blickt man zurück, diagnostizierten ForscherInnen und ExpertenInnen schon früh langfristige Zukunftsprobleme, die mit dem Verbrauch von endlichen Ressourcen und der rasant ansteigenden Produktion von Emissionen einhergehen würden. Sie plädoyierten für nachhaltigere Entwicklungen und den Schutz des Ökosystems.

Wie also werden wir in Zukunft bauen? Welche Materialien werden wir einsetzen und auf welche verzichten wir? Wie nachhaltig bauen wir; wie können wir recyceln und wiederverw- erten? Und wie können wir unseren Verbrauch so reduzieren, dass auch zukünftige Gener- ationen nicht benachteiligt werden?

Das digitale Bauen zum Beispiel ist dabei, sich als neue Disziplin in der Architektur zu etablieren und digitale Technologien in den physischen Konstruktionsprozess zu integrieren. Die Entwicklung von materialspezifischen Entwürfen und die synthetische Integration kreativer und technologischer Ziele bei der Gestaltung und Herstellung von Gebäuden stehen dabei im Vordergrund. Darüber hinaus können Konzepte direkt auf ihre Effizienz und spätere Rückbaubarkeit geprüft werden.

Die ausgestellten Projekte zeigen nachhaltige Lösungen auf, die besonders uns PlanerInnen dazu motivieren sollen, weiter an generationengerechten Konzepten zu forschen, um unsere Welt in eine Zukunft zu führen, die für alle Teile der Gesellschaft gleichermaßen lebenswert ist.Lisa vom #AJA20Team

¹ Hegger, Fuchs, Stark, Zeumer, “Energie Atlas”, 2007, Institut für internationale Architektur-Dokumentation, München, S. 6.

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