Pack ma´s! Einer für alle, alle für Erding!

Tim Keim
Franziska Jung
Maria Knoll
Professur
Raumentwicklung
Projektarbeit

EIN STADTENTWICKLUGSKONZEPT. 36.000 Einwohner, eine große Kreisstadt, kontinuierlich wachsend und nahe des Flughafens, geplanter S-Bahn Ringschluss. Wie positioniert sich Erding als Teil der Metropolregion München im Spannungsfeld dieser Entwicklungen und den daraus resultierenden planerischen Herausforderungen? Welche Akteure und Handlungsebenen sind entscheidend um die Entwicklungen und Trends der Zukunft zu beeinflussen und zu gestalten? Wie können Strategien und Maßnahmen einer proaktiven Stadt- und Regionalentwicklung aussehen? Die hier präsentierte Arbeit sucht Antworten auf drängende Zukunftsfragen im Rahmen einer langfristigen räumlichen Strategie für die kommenden 30 Jahre.

(…) HERAUSFORDERUNG. 30 Jahre Stadtentwicklung im Voraus planen? Heute schon wissen, was morgen und übermorgen auf uns – auf Erding – zu kommt? Wie kann das gelingen? Zukunftsforscher und Zukunftsforscherinnen, Planer und Planerinnen verschiedener Disziplinen greifen hierbei auf dasInstrument der Trendanalyse zurück. Diese Trends geben Aufschluss darüber, auf welche möglichen Entwicklungen sich eine Stadt wie Erding heute und in 30 Jahren einstellen muss. Überlagert mit einer räumlichen Analyse geben diese nicht nur Zukunftsorientierung, sondern lassen mögliche Wechselwirkungen im Raum sichtbar werden. Die Arbeitsweise mithilfe von Trendanalysen eine alternative Zukunft für Erding zu entwickeln dient dazu, sich systematisch mit Zukunftsthemen der Stadtentwicklung zu befassen. So können frühzeitig Gestaltungsmöglichkeiten identifiziert werden, Erding reagiert nicht erst, wenn eine Problemlage im Raum längst sichtbar geworden ist. Zukunft fällt nicht einfach vom Himmel, sie kann und muss gestaltet werden. Dies ist immer ein Aushandlungsprozess, bei dem es darum geht, verschiedenste Interessenslagen zu vereinen, Absichten auf den Prüfstand zu stellen und geschützte Räume für Experimente und Modellvorhaben bereitzuhalten.

PARTIZIPATION, AUSTAUSCH UND VERNETZUNG. Aus der Trendanalyse geht die Erkenntnis klar hervor, dass unterschiedliche Zukünfte resiliente Strukturen in Stadtverwaltung sowie eine offene, anpassungsfähige und langfristig denkende Stadtpolitik benötigen. Den Herausforderungen der nächsten 30 Jahre und darüber hinaus kann nur gemeinsam begegnet werden, es braucht einen Schulterschluss möglichst aller Akteure einer Stadtgesellschaft. Lokale und überregionale Vernetzung und Austausch, neue Formate der Zusammenarbeit bei unterschiedlichen Interessenslagen müssen mitgedacht werden. Zivilgesellschaftliches Engagement – kritische, engagierte Erdinger und Erdingerinnen – Offenheit und Toleranz gegenüber Neuem und Fremden ist dabei unerlässlich. (..)

DER ANFANG. Ein Fahrplan mit möglichen Interventionen, sortiert nach Fokusräumen innerhalb Erdings zeigt die Gesamtstrategie „Einer für Alle, alle für Erding.“ Die Zeitleiste verdeutlicht nicht nur strategische Zusammenhänge und mögliche Wechselwirkungen, sondern auch die Möglichkeit eine thematische Ausrichtung zu wählen.
FOKUS. Die Energie fließt dabei nicht zeitgleich in alle Teile der Stadt, Prioritäten und Maßnahmenbündelung an ausgewählten Stellen in Erding – in den Fokusräumen – sind wichtig in Bezug auf Erfolg und Realisierbarkeit der einzelnen Projekte.

Zukunftsvision Leben in Erding.
#erdingerringschluss#oururbanlivingroom#urbantransformation
Methodik der Projektarbeit
#analyse#problemfinding#intervention#planen
Die Fokusräume. Heute, morgen und übermorgen
Was passiert innerhalb der Fokusräume auf der Zeitachse?
Die Fokusräume. Heute, morgen und übermorgen
Was passiert innerhalb der Fokusräume auf der Zeitachse?
Big Plan. Das Entwicklungskonzept.
Zusammenschau aller raumwirksamen Strategien und Interventionen.
Was passiert innerhalb der Fokusräume? Ein Zoom In.
Transformation der Innenstadt, Projekte und Möglichkeitsräume.