Ficus Walls in Hong Kong

Lennard Höpfner
Urška Didovič
Sophie Lausch
Pino Heye
Hans Richter
Professur
Green Technologies in Landscape Architecture
Seminararbeit

Die Ficus-Mauerbäume in Hongkong sind das Ergebnis einer spontanen Vegetation in einem städtischen Kontext ohne menschliche Beihilfe. Die Samen von 28 verschiedenen Ficus-Arten wachsen so vertikal entlang den Mauerfugen von Hongkong.

In der Diskussion zukünftiger Stadtlandschaften spielt Hong Kong eine wichtige Rolle. Die einzigartige Geomorphologie, urbane Dichte und das Klima der Stadt führen zu einer vielzähligen Ansammlung von Feigenbäumen entlang der Mauerwände der Stadt seit des Zweiten Weltkriegs. Heute ist das Stadtbild Hong Kongs geprägt von den Feigenbäumen in einem noch dichteren Kontext.
Eine andauernde Debatte diskutiert die Frage der Erhaltung dieser “Feigenwände” innerhalb der Stadt. Während der hohe historische und kulturelle Wert für eine Erhaltung spricht, ist die Gefahr des Umfallens der Bäume immer existent. Die ersten Arbeiten zeigen daher eine technische Herangehensweise der Erhaltung der Bäume.
In einer Stadt, die Tag für Tag dichter wird, wird die Relevanz, die Menschen mit der Natur in Verbindung zu bringen, immer höher: Urbane Grünflächen als essentieller Teil einer zukünftigen Entwicklung. Die Feigenwände als ein Symbol der Freiheit und Ruhe, die durch die aktive, laute Stadt wurzeln, könnte der Schlüssel zu einer Zukunft sein, die geprägt sein wird von politischer Bewegung und einer bewusstseinsgeprägten Gesellschaft.

Ficus Walls in Hong Kong
Trees in the City
different trees, walls, development
Rio de Janeiro, 2020 ©️ Hans Richter
Urban context
Munich, 2020 ©️ Urška Didovič
A story of the fig wasp and the fig tree
Cologne, 2020 ©️ Sophie Lausch
Overgrowth of Hong Kong
St. Clement des Baleines, 2020 ©️ Lennard Höpfner