Im Zusammenhang zum diesjährigen Motto ‚It’s about Change!‘ haben wir einige Studierende nach ihrer Meinung zum Modellbau gefragt, um auch diesem Aspekt eine Platform anzubieten und die Veränderungen in Frage zu stellen.

 

Außerdem sind bis zum 07.11 ausgestellte Modelle der Studierenden in den Schaufenstern von Läden, Büros und Cafés zu finden! Zieht durch die Stadt und schaut sie euch an:

* Innenarchitekturbüro – Studio Gretel | Schellingstraße 135
*Lux Productions – Filmstudio | Schellingstraße 125
*HFF – Hochschule für Fernsehen und Film | Bernd-Eichinger-Platz 1
*Buchhandlung – L.Werner | Theresienstraße 66
*Oskar von Miller Forum | Oskar-von-Miller-Ring 25

Wie hat sich dein Modellbau / deine Sicht in Bezug auf Modellbau im Digitalen im Vergleich zur Präsenzlehre verändert (bspw. bezogen auf Kosten, Art der Darstellung und Ausarbeitung, Konzept deines Projekts etc.) ?

 

„Zuhause basteln ist echt doof, weil die Wohnung zur Werkstatt wird und manche eh nicht mehr als ein paar Quadratmeter haben. Und dass wir zusätzlich Fotos machen mussten, hat die Abgabe nochmal erschwert bzw. viel Zeit in Anspruch genommen.“ –

 

„Weitaus einfachere Modelle, eher Arbeitsmodelle als Präsentationsmodelle.“ –

 

„Da die physische Präsentation nicht möglich ist, liegt der Fokus beim Modellbau vollkommen darauf, nur das Bild zu erzeugen, das benötigt ist um ein Projekt zu erklären. Mir zumindest erleichtert es die Ausarbeitung, da man wesentlich weniger detailreich bauen kann und sich vieles nachträglich ausbessern lässt. Am Konzept ändert das erst mal nicht viel, auch wenn die Darstellung desselben reduzierter im Modell ist. Kosten für größere Modelle sind erst mal gleich.“ –

 

„Das Modell entfiel komplett.“ –

 

„Generell hatte ich den Modellbau weniger auf dem Schirm und habe schnellere Arbeitsmodell länger benutzt, bevor ich sie ausgearbeitet habe, gerade weil man die Fotos ja auch nachbearbeiten kann und Kosten und Aufwand spart. Im Wintersemester haben wir sogar erst zur Endpräsentation überhaupt ein Modell gebaut. Dadurch, dass man in die Werkstatt gehen kann, gibt es aktuell aber eigentlich keinen Grund, weshalb man beim Modellbau eingeschränkt wäre. Deshalb habe ich mich gefreut, dass wir in diesem Semester wieder besser Modelle bauen konnten, habe aber natürlich auch wieder mehr Geld für den Modellbau ausgegeben.“ –

 

„Gleich.“ –

 

„Modelle werden hauptsächlich digital gebaut… eine positive Entwicklung im digitalen Zeitalter.“ –

 

„Eine angenehme Abwechslung zum ständigen Arbeiten am Computer. Sicher auch ein Luxus, wenn man die enormen Kosten bedenkt, aber immer wieder hilfreich in Bezug auf die Entwurfsbildung.“ –

 

„Besser – billiger, weniger Müll, schnellere Änderungen möglich, mehr digital/3D ist zukunftsweisend und wichtig für den Arbeitsmarkt.“ –

 

„Einerseits eine hohe Arbeitserleichterung, weil man sich mehr mit 3D Modellierung befasst hat. Zudem deutlich günstiger und meistens auch schneller. Andererseits versteht man sein eigenes Projekt nicht so gut, wie wenn viele Arbeitsmodelle in einem Endmodell münden.“ –

 

„Es hat sich dazu gebracht Zuhause mehr Stoffe zu suchen, was man bearbeiten kann. Kreativität war gefragt.“ –

 

„Keine Veränderung.“ –