Insulae Utopia

Professur
Urban Design
Projektarbeit

Inmitten der Stadt trennt sich die Theresienwiese ab und öffnet sich dem Potential, in Gänze anders zu sein – sie wird zur Insel Utopia, wo Gemeinschaft die treibende Kraft ist. Struktur bekommt diese durch sechs flexible Hallen, in denen sich vielschichtige Interessen vereinen. Auch das Oktoberfest darf sich auf Utopia neu entdecken.

Aus der Analyse ergab sich, dass der jetzigen Theresienwiese diversere Nutzungen und ein moderner, klimatisch vertretbarer Umgang mit dem Oktoberfest fehlen.

Der Entwurf soll den Ort daher für vielfältige Gesellschaftsstrukturen zugänglich machen und dabei Kunst, Kultur, Erholung und Innovation Raum geben. Gleichzeitig sollen die positiven Aspekte der Theresienwiese als Freifläche erhalten bleiben. Somit hat dieser Ort die Chance, sich zu einem progressiven Bild für die Stadt zu entwickeln.

Die Architektur der sechs Hallen ist dabei so entworfen, dass sie in einem Partizipationsprozess gemeinsam mit relevanten Stakeholdern entwickelt werden kann. Grundlage hierfür ist ein Modulsystem für Konstruktion, Fassade und Innenraum, das flexibel von den Nutzenden verwendet und angepasst werden kann. Zur Oktoberfestzeit lässt sich jede Halle als Festzelt verwenden, wodurch sich der Aufbau verkürzt, Ressourcen eingespart werden und sich der nutzbare Zeitraum der gesamten Theresienwiese verlängert.

Als Annahme für die Nutzung der Hallen wurden verschiedene Interessen in einem simulierten Partizipationsprozess bestimmt und in unterschiedlichem Detailgrad ausgearbeitet. Der Hauptfokus lag auf der Skatehalle.

INSULAE UTOPIA : Lageplan
Die sechs Hallen und deren Nutzung auf der Theresienwiese
Halle des Wissens : Schnitt
Normalzustand und Oktoberfestzeit
Skatehalle : Grundriss
Normalzustand
Skatehalle : Außenperspektive
Skatehalle, Außenbereich, Theresienwiese und die anderen Hallen, tagsüber
Skatehalle : Grundriss
Oktoberfestzeit
Skatehalle : Außenperspektive
Oktoberfest abends