School of Engineering and Design Campusfuge

Yi Yang
Qing Zhang
Professur
Entwerfen, Umbau und Denkmalpflege
Projektarbeit

Prof. A. Hild

Assistenten: Barbara Brinkmann, Tatiany Stamatelatos, Andreas Wolf Schulze

Im Rahmen der strukturellen Neuorganisation der TUM durch die Überführung und Zusammenfassung der einzelnen Fakultäten in Schools beschäftigt sich der Entwurf mit der Möglichkeit von Erweiterungsbauten auf dem Stammgelände der Technischen Universität München.

Erst haben wir uns dazu entschieden, uns auf eine Baulücke im Campus zu fokussieren, weil wir die Potenziale bzw. ausreichende Fläche zum Anbauen sowohl am Audimax als auch auf der Rückseite des Wienandsbaus gefunden habe.

Die Abstand zwischen Theresianum und Audimax beträgt durchschnittlich 16m. Dort besteht die Möglichkeit einen kleinen Saal neben dem Audimax anzubauen, um den Innenhof des Campuses neu zu strukturieren. Der Entwurf sieht dort eine Straße in gleicher Breite wie die Straße entlang des Thierschbaus vor.
Auf der Rückseite des Wienandsbaus beträgt der derzeitige Abstand zum Wirtschaftsbau, Thierschbau und Hildbau ca. 26m. Dort besteht die Möglichkeit, dass ein schmaler langer Anbau gegenüber Wienandsbau den Wirtschaftsbau, Thierschbau und Hildbau andocken kann. Trotzdem ist die 9m breit Straße hinten dem Wienandsbau möglich, um die Gebäude natürlich zu belichten.

Langer Anbau

Um die Raumqualität im Bestandsgebäude zu erhalten, sind die neuen Erschließungshöfe den Eingängen der Bestandsbauten zugeordnet. Räume, die an den Bestand angedockt sind, können so natürlich belichtet werden.

Fassaden des langen Anbaus

Während die Fassade des Wienandsbaus von horizontalen Aluminumprofilen geprägt ist, erscheint der Thierschbau als massiver Baukörper. Im Entwurf für den Neubau gehen wir auf beide Häuser ein und kombinieren hier massive Betonelemente mit Aluminium.
Dank großzügiger Geschosshöhen im schmalen Anbau können Zwischengeschosse zum Einsatz kommen. Die Gebäudetechnik wird in den Fassaden integriert, um zum einen die Geschosshöhe zu reduzieren und zum anderen das Horizontale in der Fassade zu betonen. Die horizontalen Elemente bestehen aus zwei Teile: Ein oberes Betonfertigteil und ein unteres Aluminumpanel, welches die leicht transparente Markisen aufnimmt.

Anbau Audimax und Wienandsbau

Um die Verbindung zum Bestandsgebäude zu stärken, werden zwei neue Hörsäle welche zusammen oder getrennt genutzt werden können in unmittelbarer Nähe zum Audimax platziert. Weitere Lehrräume werden in den Obergeschossen angeboten. Ein Café befindet sich im Erdgeschoss neben dem Wienandsbau. Die Anbauten für das Audimax und der Anbau an den Wienandbau werden durch einen Korridor erschlossen. Dazwischen befindet sich der Erschließungshof.

Fassaden des Anbaus für Audimax und Wienandsbau

Die Glasfassade, die Kaskadentreppe und die breiten Korridoren erzeugen eine offene Atmosphäre und fördern die Kommunikation zwischen den Studierenden.

Axonometrie
Yi Yang, Qing Zhang
Grundriss 1.OG
Yi Yang, Qing Zhang
Schnitt
Yi Yang, Qing Zhang
Ansicht
Yi Yang, Qing Zhang
Dreitafelprojektion
Yi Yang, Qing Zhang
Axonometrie Volumen
Yi Yang, Qing Zhang