Crossing Borders Activating Spaces

Professur
Landschaftsarchitektur und industrielle Landschaft
Forschungsarbeit

Das internationale Doktorandenkolleg verfolgt das Ziel, im Europa der Regionen die verbindenden Entwicklungskräfte zu fördern, ohne die regionalen Identitäten zu schwächen. In einem sich dynamisch verändernden Europa mit seinen komplexen ökonomischen, ökologischen und sozialen Wandlungsprozessen sind neue, integrierende Planungs- und Entwurfsansätze gefragt, mit denen es gelingt, den grenzüberschreitenden Zusammenhalt zwischen den Ländern und Regionen zu stärken – sei es im Hinblick auf aktuelle Fragen der Landschafts- und Siedlungsentwicklung, Mobilität, Demografie, Energie oder Klima, sowie der Stoffströme (und deren räumlicher Manifestation).

Vor dem Hintergrund der anhaltenden globalen Urbanisierung, dem demografischen und dem Klimawandel, und hinsichtlich der angestrebten Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit von Stadtregionen, entwickelt das „Forschungslabor Raum“ (Spatial Research Lab) neue und prägnante Antworten auf zunehmend komplexere Planungsfragen. Das Kolleg wird getragen von:

– ETH Zürich (Prof. Dr. Bernd Scholl)
– Technische Universität Berlin (Prof. Undine Giseke)
– Hafencity Universität Hamburg (Prof. Dr. Michael Koch)
– KIT Karlsruhe (Prof. Markus Neppl)
– TU Dortmund (Prof. Dr. Stefan Siedentop)
– TU München (Prof. Dr. Udo Weilacher)
– TU Wien (Prof. Dr. Andreas Voigt)
– Universität Stuttgart (Prof. Dr. Walter Schönwandt)

In einem gemeinsam organisierten Kolleg verfolgen die beteiligten Universitäten mit bis zu 30 Doktorandinnen und Doktoranden auf interdisziplinäre Weise das Ziel, nachhaltige und innovative Lösungen für die grenzüberschreitende Entwicklung Europäischer Regionen zu erarbeiten.

Das internationale Doktorandenkolleg „Forschungslabor Raum“ verfolgt die Ziele: Konzentration auf die wichtigsten Fragen innerhalb eines thematischen Rahmens und die Vergleichbarkeit von Forschungsergebnissen. Effektivere Tests im Bereich der Übertragbarkeit, um damit die Chance für fachbezogene Netzwerke unabhängig voneinander zu entwickeln Wissenschaftlicher Diskurs, Training und Coaching in sogenannten Soft-Skills.

Im Vordergrund stehen intensive Studien in interdisziplinären Bereichen zwischen Raumentwicklung und Landschaftsarchitektur, Stadtplanung, Stadt- und Landschaft und Planungsmethodik.

Das dritte Curriculum 2017 – 2020 befasst sich mit grenz- überschreitenden raumrelevanten Problemstellungen im Europäischen Kontext. Dissertationsvorhaben setzen sich beispielsweise mit grenzüberschreitenden Arbeits- und Wohnungsmärkten und ihrer verstärkten Integration, mit Konzepten der Infrastruktur- und Landschaftsplanung in Grenzregionen, oder der spezifischen Governance bei Staatsgrenzen überschreitenden Politiken auseinander. Zugleich werden im Kolleg auch die Grenzen der Fachdisziplinen bewusst überschritten, denn die aktuellen Herausforderungen der Raumentwicklung in Europa sind auf allen Maßstabsebenen nur in transdisziplinärer Kooperation zu bewältigen.

Die beiden vorherigen Collegs befassten sich 2007-2011 mit
„Perspektiven zur räumlichen Entwicklung Europäischer Metropolregionen“ und 2013-2017 mit „Urbanen Transformationslandschaften“.

Weitere Informationen unter: www.forschungslabor-raum.info