Architekturinsitut Solaris 21

Fynn Mergel
Professur
Entwerfen, Umbau und Denkmalpflege
Projektarbeit

Prof. A. Hild

Assistenten: Barbara Brinkmann, Tatiany Stamatelatos, Andreas Wolf Schulze

Die Entwurfsaufgabe lautet Architekturinstitut – für das Departement Architektur an der School of Engineering and Design an der Technischen Universität München soll der Verwaltungsbau 0510 auf dem Stammgelände als Entwurfsort dienen und aufgestockt werden.

Aufhänger des Projekts ist das einschneidende Virus, das neue Begebenheiten, Anforderungen,
Veränderung in alle Lebensbereiche trägt. Parallelen zu einer völlig neuen Welt, die utopisch-theoretisch mit einer Ästhetik versehen wird, zeigt die Space-Fiction Filmwelt der 1960-70er Jahre, die über Normalität in erschwerten neuen Außenbedingungen nachdenkt.

Das Architekturinstitut referenziert das infrastrukturell geprägte Filmset des Films Solaris (1972) von Andrei Tarkovsky. Die umhüllende Außenwelt versucht so, nach innen die perfekte Illusion aus Zentrifugal-Erschließung, Schwerelosigkeit suggerierenden Veranstaltungsräumen und Raumkapseln zu erzeugen. Die Ateliers der Studierenden stehen als technischer, von Traversen, Lüftungsrohren und offener Beleuchtung geprägter Set-Raum zwischen der transluzenten Außenhaut und der ringförmigen Zirkulation, die Bestand und Neubau erschließend verbindet und gleichermaßen Kulisse und Set zonenartig trennt. Grundlegend führt die Überlegung zum Verhältnis von Innen und Außen, von bekanntem und unbekanntem Terrain, die Phantasien der Regisseure damaliger Zeit weiter und versucht, ein Rakete in die Zukunft zu schicken – Arcis 21 wird Solaris 21.

Axonometrie
Fynn Mergel
Grundriss
Fynn Mergel
Schnitt
Fynn Mergel
Ansicht
Fynn Mergel
Dreitafelprojektion
Fynn Mergel
Axonometrie Fassade
Fynn Mergel