Ein Museum für Fotografie

Professorship
Architectural Design and Conception
project

Auf dem Mönchsberg soll ein Museum für Fotografie entstehen.

Ziel des Entwurfs ist es einen Turm in die Silhouette des Waldes einzubetten. Die dunkle, maßstabslos wirkende Hülle erinnert an die Camera Obscura und nimmt sich in ihrer Erscheinung im grünen Wald zurück, liegt im Verborgenen. Doch kommt der Baukörper durch seine Höhe zum Vorschein, ragt über die Baumkronen. Bei näherer Betrachtung wird die Kleinteiligkeit der geschlossenen Fassade sichtbar. Der schwarze Putz weist ein feines, quadratisches Raster auf, welches im Sockelbereich nochmals kleiner wird. 
Beim Eintreten wird der Besucher zunächst durch eine dunkle Schicht geleitet, bis er die helle Mitte des Gebäudes, das Foyer, erreicht. Der Blick nach Oben zeigt die durchlässigen Geschosse der Mitte, welche lediglich durch eine leichte Stahlkonstruktion mit aufliegendem Gitterrost voneinander getrennt werden.
Die achtförmige Treppe leitet den Besucher in den zentralen Raum des ersten Geschosses. Es gibt eine klare Trennung zwischen dem Rahmen und der zentralen Halle, zum einen durch Licht, zum anderen durch Material und Konstruktion. Der mittlere Raum bietet großzügige Ausstellungsflächen, die durch Vorhänge in Bereiche unterteilt werden können. Die durchlässige Decke ist geprägt von offenliegender Technik und Konstruktion. Innerhalb des Rahmens befinden sich einzelne Ausstellungsräume, Kammern. Die Räume sind eng, dunkel, die Oberfläche glatt, aus der massiven Schicht herausgeschnitten.
Im obersten Geschoss befindet sich das Café, ein Workshopbereich und die Verwaltung. Die Mitte wird zum Außenbereich und beherbergt einen kleinen Garten mit Sitzmöglichkeiten.

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Lageplan
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Ansicht
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Erdgeschoss
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Schnitt
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5. Obergeschoss
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7. Obergeschoss