Die Solidarische Landwirtschaft

Professur
Nachhaltige Entwicklung von Stadt und Land

Den Klimawandel zu bremsen eine der größten Herausforderungen derzeit.
Das Klimaschutzgesetzt sieht vor die jährlichen Emissionen in der Landwirtschaft bis 2030 gegenüber 2014 um 14 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente zu reduzieren. (Quelle Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft)
Die Landwirtschaft ist gleichzeitig Mitverursacherin und Betroffene der Erd-erwärmung. Ein Umdenken ist dringend notwendig.

Eine mögliche umweltschonendere Alternative zur konventionellen Landwirtschaft ist die solidarische Landwirtschaft. Ihr gelingt es eine bäuerliche und vielfältige Landwirtschaft zu erhalten, welche gesunde, frische Lebensmittel erzeugt und gleichzeitig die Natur und Kulturlandschaft pflegt.
Konkret handelt es sich dabei um einen Zusammenschluss von landwirtschaftlichen Betrieben oder Gärtnereien mit einer Gruppe privater Haushalte.
Die Verbraucher:innen verpflichten sich jährlich im Voraus einen festen (meist monatlichen) Betrag an den Solawi-Betrieb zu zahlen. Im Gegenzug erhalten sie die gesamte Ernte sowie weiterverarbeitete Erzeugnisse wie Brot, Käse etc. (Quelle: www.solidarische-landschaft.org)
Dies hat zum Vorteil, dass die Betriebe nicht mehr marktabhängig sind: Für die Landwirt:innen bedeutet dies ein gesichertes Einkommen, selbst wenn die Ernte einmal durch z.B. Unwetter oder Schädlingsbefall ausfällt.
So können sie sich einer gesunden Form der Landwirtschaft widmen: experimentelle Anbauformen, Förderung der Bodenfruchtbarkeit, Tiergerechte Haltung, etc.
Oft wirtschaften solidarische Betriebe nach strengen biologischen Vorgaben.
Das bedeutet, keine chemischen Dünger, ausschließlich ökologisches Saatgut. Viel Handarbeit, oftmals werden nur Kleingeräte benutzt, kaum Traktoren um den Boden so wenig wie möglich zu beeinträchtigen. Auch in Bezug auf die tierhaltung: Freilandzugang für die Tiere, muttergebundene Kälberzucht, hofeigenes Futter, Töten mit Respekt (z.B. Kugelschuss auf der Weide um den Tieren den Transport zu ersparen).
Dies hat nicht nur einen positiven Effekt auf die Umwelt und das Klima, sondern hat auch viele Vorteile für alle Beteiligten: Landwirt:innen, Verbraucher:innen und die Region selbst.

Zukunftsvision
Konzept
Solidarische Landwirtschaft
Was führt zu den aktuellen Problemem in der konventionellen Landwirtschaft?
Und Vorteile der solidarischen Landwitschaft
Informationen
Vergleiche
Bayern
SoLaWi-Betriebe und Abholstellen
Die Solidarische Landwirtschaft Lucie Schmitz Nachhaltige Entwicklung von Stadt und Land simplyCity Konstantin Bausch, Roman Ficht, Johanna Kargruber, Sebastian Clark Koth Architekturinformatik Zuhause im Speckgürtel der Zukunft Jakob Ohlenmacher, Marius Moser Urban Design Vom Landwirt* zum Energiewirt* (*wirtin) Ramona Nübler Nachhaltige Entwicklung von Stadt und Land Steckling Luisa Borowski, Lavinia Krick Architecture and Timber Construction Powerful Greens Leonie Lux Architekturinformatik The Moodroom Arthur Coelho Debacco, Botond Fülöp, Xuanlin Chen Architekturinformatik UrbArena Katharina von Unold, Katharina Dropmann, Paula Erber, Daniel Wolfram, Anja Albrecht Landschaftsarchitektur und öffentlicher Raum club loko Theresa Bader, Christina Funke, Laura Höpfner, Stella Sommer, Leonie Wrighton Urban Design CITTASLOW Yuqing Cai, Yinuo Chen, Jiaoyang Sun, Jialing Zhang Landschaftsarchitektur und öffentlicher Raum (T)Raumteilung Westendstraße Ramona Nübler, Sophia Mühlberger Urban Design Berührungspunkt. Mensch und Tier Mara Steinert, Hannah Horn Entwerfen und Konstruieren Vital Juice Nemo Akkermann + Julian Hartauer + Romain Hekmat + Nathalie Judkowsky + Lea Lazzarini + Fabiana Ricco + Johanna Schindhelm + Davida Zimmermann Bildende Kunst Prayers for Rain Muriel Lippert + Anthony Butcher Städtische Architektur Creating Future Streets Karl Rösler Architekturinformatik Die ökologische Bedeutung moderner „Holzbauriesen“ Daniel Sponheimer Nachhaltige Entwicklung von Stadt und Land Der Prospekt - BaldHEIM Aura Huang, Yi Zhou Urban Design Go Green Cong Liu+Rong Peng Architekturinformatik Hybride Strukturen - Ein Hochhaus für Rotterdam Maria Babkina Städtische Architektur common ground - Ein Zwischenraum in Daglfing Elisabeth Stölzl Raumkunst und Lichtgestaltung Der Baukasten Ruben Felberbaum, Jonathan Hoff Urban Design Zürich West - Die Lebenswerte Stadt Joris Allemann, Tim Keim, Spyridon N. Koulouris Urban Design BONANZA Jessica Pörsch, Katharina Fesenmair, Florian Muhr Gebäudetechnologie und klimagerechtes Bauen home