FEUP – Centro de Estudos

Professur
Projektarbeit
Die Erweiterung des Uni-Areals im Norden Portos ist in vollem Gange. Die FEUP (Fakultät für Ingenieurwesen der Universität von Porto) soll erweitert werden, indem ein neues Gebiet auf der anderen Seite der Autobahn erschlossen wird. Der Bau der neuen Lernorte ist der Startpunkt der Transformation dieses Areals. Es kommen Fragen auf zu dem Umgang mit der zersiedelten Gegend, der Wegeführung und dem Baumbestand. Gemeinsam mit den Lehrstühlen Construção, Projeto und Sistemas Estruturais, wird die Umsetzung des Raumprogramms, die Unterbringung technischer Anlagen, sowie das konstruktive System überprüft.
Nur wenige Meter vom Gebäude der FEUP entfernt treffen drei Formen aufeinander, neuen Raum für Studenten zu bilden. Angelehnt an das FEUP-Gebäude, ist das besondere Raumprogramm, wie das Auditorium oder die Studienräume für Doktoranten. Jeweils treffen sie mit dem Hauptgebäude an einem spezifischen Punkt zusammen, der die Wegeführung fortsetzt. Die drei Formen des Assembles haben unterschiedliche Verwendungszwecke. Die langgestreckte Form ist höher und bildet einen Riegel, der dem Maßstab der abschüssigen Straße und dem hohen Bürogebäude gegenübersteht. In diesem Teil befindet sich das Hauptprogramm des Gebäudes. Auf der gegenüberliegenden Seite ist die Topografie beruhigter. Hier sind der Ring und das Quadrat mit dem Gebäude in einem niedrigeren, ruhigeren Maßstab verbunden. Der Ring ist ein Konzentrationsraum mit einer introvertierten Atmosphäre und Grünfläche in der Mitte. Im Quadrat befindet sich das Auditorium. Auf dieser Seite des Gebäudes entsteht ein neuer Park, der den Baumbestand im Norden aufgreift und mit dem Gebäude verwebt. Das Erdgeschoss des Gebäudes besteht hauptsächlich aus Leichtbeton und bildet einen massiven Sockel, der auf dem Boden ruht. Die nächsten beiden Stockwerke sind in Holz ausgeführt und schaffen zusammen mit der Glasfassade eine helle Atmosphäre. Da Universitätsgebäude sich in Zukunft an neue Anforderungen anpassen müssen, ist der Grundriss des Hauptgebäudes frei gestaltet und erlaubt so zukünftige Änderungen in der Nutzung. Aus diesem Grund ist die Längsaussteifung des Gebäudes in der Fassade angeordnet, und die Struktur im Inneren des Gebäudes rhythmisiert. Die sichtbare Tragstruktur im Inneren dient als Gerüst, an dem später die trennenden Leichtbauelemente hinzugefügt werden. Die Ausführung von Türen und Fenstern als Schiebeelemente unterstreicht die Flexibilität und macht das Gebäude als fließenden Raum lesbar.
Perspektive aus dem Garten
Kohlezeichnung
Lageplan
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Grundrisse
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Ansichten und Schnitte
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Fassadenschnitt
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Schnitt durch das Auditorium
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