Pavillon Studio

Professur
Entwerfen, Umbau und Denkmalpflege
Projektarbeit

Im Rahmen der strukturellen Neuorganisation der TUM und der Überführung und Zusammenfassung der einzelnen Fakultäten in Schools wird eine Zusammenlegung der Räumlichkeiten und notwenige Erweiterungsbauten auf dem Stammgelände im Rahmen unserer Entwurfsprojekte für dieses Sommersemester untersucht.
Die Entwurfsaufgabe im Bachelor lautet Architekturinstitut – für das Departement Architektur an der School of Engineering and Design soll der Verwaltungsbau 0510 auf dem Stammgelände als Entwurfsort dienen, der aufge- stockt werden soll. Das Architekturinstitut soll Raum bieten für zwei Lehrstühle/Professuren, Studios, Räumlichkeiten für Wechselausstellungen (wie die Jahresausstellung der Fakultät), das Departement-Dekanat sowie erforderliche Nebenräume und Erschließung.

KONSTRUKTION:
Basierend auf der Pavillon Idee habe ich an einem Lichtdecke in Form von Rippendach gedacht, woran das ganze Licht ins Raum geht und die Besucher den Himmel fühlt. Dadurch beabsichtige ich, die gesamte Decke zu einem großen Beleuchtungskörper zu verwandeln, damit eine besondere Stimmung in dem Innenraum auch geschafft wird.
Die ganze Aufstockung wurde aus dem Rost herausgemacht, damit es die notwendige Höhe gibt und auch die wahnsinnige Spannweiten hingekriegt wird. Der ganze Bau aus Holz war eine viel rafiniertere Methode, um das Dämmungsproblem zu lösen. Dadurch wurde das Tragwerk materialsichtig, was auch die Idee des großen Rostes verstärkt.
Die neue Aufstockung besteht aus zwei Systems. Eins für das Tragwerk und das andere für die Fensteröffnungen. Die sind komplett unterschiedliche Systems, damit sie unabhängig von einander bewegen können. Der Rost besteht aus Holzträgern. Meine Aufstockung sitzt nicht auf dem Bestand plump, sondern es befindet sich diese Unterkonstruktion mit der Dämmung im Zwischenraum, wo es darauf sitzt. Darüber sehen wir den ganz normalen Bodenaufbau.
GRUNDRISS:
Unter einem massiven, dicken Dach ein ganz flexibles Raumprogramm. Unter dem Rhytmus von dem System oben befinden sich da im Grundriss diese gezeichnete eingestellte starre Wände und auch transparente farbige bewegliche Panele. Dadurch wird die Flexibilität in diesem Labyrinth verstärkt.
Es ist an sich eine große Halle. Die Panele bewegen sich auf einer Deckenschiene an den Holzbalken des Tragwerksystems, ohne dass Bodenführungen oder Schienen erforderlich sind. Die bewegliche Panele bieten die Möglichkeit, dass man zufolge seinem Bedarf die Größe ihres privaten Arbeitsbereiches organisieren kann, wie die Panele, die in Ausstellungen genutzt werden. Es entsteht auch eine ganz große Ausstellungfläche, indem man diese Panele zur Seite der starren Holzwänden faltet.
Der besteht aus 2 Zonen. Organisation und Produktion. Zwei Ebenen, in denen unmittelbar lernen passieren kann. Das ist ein Rechteck, das atmet und ermöglicht komplexe-gleichmäßige-aber auch unterschiedliche Wege auf dem gesamten Geschoss.
Es ist nicht mehr so, dass man sich nur in seiner Gruppe in der Studio zurückzieht, sondern offene Office-räume, Arbeits- und Betreuungsflächen an jeder Ecke, damit die Komunikation zwischen Studenten und Asisstenten von unterschiedlichen Lehrstühlen verstärkt wird. Mit der hohen Nutzung von dem transprenten bewegliche Panelen bei den Innenwänden beabsichtige ich eine transparente Kommunikation zwischen allen Besuchern, damit das Gefühl gefördert wird, dass das Geschoss zu allen gehört und auch der entwerferische Prozess an jeder Ecke gefühlt wird.

Axonometrie
Ansicht
Istanbul, 2020 © Mina Usul
Dreitafelprojektion
Istanbul, 2020 © Mina Usul
Isometrie
Istanbul, 2020 © Mina Usul
Grundriss
Istanbul, 2020 © Mina Usul
Innenraummodell
Istanbul, 2020 © Mina Usul